FAQ

Medizinische Diagnostik wirft Fragen auf – vor einer Untersuchung ebenso wie bei grundsätzlichen Themen rund um Vorsorge, Bildgebung und Abläufe. In unserem FAQ-Bereich finden Sie kompakte Antworten auf häufige Fragen zu Radiologie, MRT, CT und weiteren Themen.

Radiologie

In der Radiologie werden vor allem bildgebende Untersuchungen durchgeführt, zum Beispiel MRT, CT und Röntgen. Je nach Fragestellung können damit Organe, Knochen, Gelenke, Gefäße, Gehirn, Wirbelsäule oder Tumorerkrankungen beurteilt werden. INEA bietet diese Verfahren sowie ergänzende Vorsorge- und Spezialuntersuchungen wie Ganzkörper-MRT, Lungenkrebs-Vorsorge und Prostata-MRT an.

Meist überweisen Hausärztinnen, Hausärzte oder Fachärztinnen und Fachärzte zur Radiologie. Auf der Überweisung stehen in der Regel die Verdachtsdiagnose, die gewünschte Untersuchung und die medizinische Fragestellung. Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten ist eine Überweisung üblicherweise die Grundlage für die radiologische Untersuchung; Selbstzahler und privat Versicherte benötigen keine Überweisung und können in vielen Fällen ihre Untersuchung direkt bei uns buchen.

Vor der MRT werden die Fragestellung, mögliche Risiken, vorhandene Implantate oder Metall im Körper sowie gegebenenfalls die Kontrastmittelgabe geklärt. Während der Untersuchung liegen Sie ruhig im MRT-Gerät; das Verfahren arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen, kommt ohne schädliche Strahlung aus und ist schmerzfrei. Im Anschluss werden die Bilder fachärztlich ausgewertet und der Befund wird entweder an die überweisende Praxis übermittelt oder – bei bestimmten Vorsorgeleistungen – persönlich erläutert.

Ganzkörper-MRT

Mit einem Ganzkörper-MRT lassen sich zahlreiche Organe, Lymphknoten, Gefäße, das Gehirn, die Wirbelsäule sowie die Skelettstrukturen in einer einzigen Untersuchung umfassend darstellen. Besonders hilfreich ist diese Methode zur ergänzenden Früherkennung auffälliger Veränderungen – beispielsweise von Tumoren, Entzündungen, Aneurysmen oder degenerativen Prozessen. Ein universelles Screening für sämtliche Erkrankungen stellt das Ganzkörper-MRT allerdings nicht dar: Etablierte Vorsorgeprogramme wie die Darmspiegelung, Mammographie, Hautkrebs- oder Lungenkrebsfrüherkennung können dadurch nicht ersetzt werden.

Die Kosten für einen Ganzkörper-Check-up mittels MRT liegen – je nach Umfang der Untersuchung und ergänzenden Analysen – zwischen 844,17 und 1861,25 Euro.

CT

Mit einer Computertomographie (CT) lassen sich zahlreiche Erkrankungen zuverlässig erkennen – etwa Tumoren, Knochenbrüche, Blutungen, Entzündungen, Gefäßveränderungen, Lungenerkrankungen oder Nierensteine sowie Veränderungen an Knochen, Gelenken und Wirbelsäule. Mithilfe von Röntgenstrahlen entstehen detaillierte Querschnittsbilder, die besonders dann wertvoll sind, wenn schnell eine präzise Diagnose benötigt wird. Je nach Fragestellung kann zusätzlich ein Kontrastmittel eingesetzt werden, um Gefäße, Entzündungen oder Tumoren noch klarer darzustellen.

Eine CT kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn es schnell gehen muss oder Knochen, Lunge, Blutungen, Verletzungen, Nierensteine und Gefäße besonders gut beurteilt werden sollen. Ein MRT eignet sich hingegen besonders für Gehirn, Rückenmark, Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, innere Organe und viele Tumorfragestellungen – und das ganz ohne ionisierende Strahlung. Welche Untersuchung im Einzelfall die richtige ist, hängt von der medizinischen Fragestellung, Ihrer Krankheitsgeschichte, Ihrem Alter, einer möglichen Schwangerschaft (bei der eine CT in der Regel vermieden wird) sowie davon ab, ob ein Kontrastmittel gegeben werden kann. Die passende Untersuchung legen wir daher stets gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt fest.

Die Kosten für eine CT-Untersuchung hängen von der Art der Untersuchung und von der Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe ab. Für Selbstzahler stellen wir zwischen 274 und 1240 EUR – abhängig von der Ausdehnung der Untersuchungsregion und der Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe in der CT – in Rechnung.

Longevity

Longevity beschreibt einen Gesundheitsansatz, der nicht allein auf ein höheres Lebensalter abzielt, sondern vor allem auf möglichst viele gesunde, aktive und selbstbestimmte Lebensjahre. Im Fokus steht also die sogenannte Healthspan – die Zeitspanne, in der körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleiben. Auch die Weltgesundheitsorganisation versteht gesundes Altern als den Erhalt funktioneller Fähigkeiten und Lebensqualität im Alter.

Die Grundlage eines langfristig gesundheitsorientierten Lebensstils bilden sechs zentrale Faktoren: regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, erholsamer Schlaf, ein gesunder Umgang mit Stress, stabile soziale Beziehungen sowie der bewusste Verzicht auf gesundheitsschädliche Substanzen. Gemeinsam tragen diese 6 Säulen von Longevity dazu bei, das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder entzündliche Prozesse nachhaltig zu reduzieren.

Eine klassische „Longevity-Therapie“ im Sinne einer einzelnen Behandlung gibt es nicht. Vielmehr handelt es sich um ein individuell abgestimmtes Präventionskonzept, das verschiedene gesundheitliche Faktoren berücksichtigt. Eine medikamentöse Maßnahme, die bei gesunden Menschen nachweislich die Lebensdauer verlängert, ist derzeit nicht etabliert. Entscheidend sind vielmehr ein konsequent gesundheitsfördernder Lebensstil sowie eine sinnvolle medizinische Prävention – von Vorsorgeuntersuchungen und Labordiagnostik bis hin zu ergänzender Diagnostik, wenn diese medizinisch sinnvoll erscheint.

Unter Longevity-Ernährung versteht man eine Ernährungsweise, die darauf ausgerichtet ist, Stoffwechselgesundheit, Herz-Kreislauf-System, Muskelmasse und allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu unterstützen. Im Fokus stehen naturbelassene Lebensmittel, eine ausreichende Eiweißzufuhr, ballaststoffreiche Kohlenhydrate, hochwertige Fette sowie pflanzenbetonte Ernährung mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten. Eine solche Ernährungsweise kann dazu beitragen, das Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen deutlich zu senken.